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Nicht alles aus den letzten Schulwochen konnte in Texte gefasst werden: Freibadbesuche, Ausflüge, Besuche in der Eisdiele, Klassengrillfeiern und vieles mehr standen neben allem anderen, über das an dieser Stelle berichtet wurde, auf dem Programm.
Nach einem letzten Schulvormittag, der wie im Flug verging, stand für das Lehrerkollegium die traditionelle Dienstbesprechung mit Jahresrückblick an, bei der sich so mancher fragte, wie diese Dichte an Veranstaltungen und auch an Unvorhergesehenem zu schaffen war. Für alle geleistete Arbeit dankten Stefanie Korder und Steffen Dörflinger dem Kollegium bevor zu den Verabschiedungen übergegangen wurde. Auch hier gibt es einige liebgewordene Rituale: Die Abschiede werden in der Reihenfolge der an der Schule verbrachten Zeit begangen, zuerst hat wiederum die Schulleiterin das Wort, anschließend die Kollegen, die dann jeweils zur Person kreative Überraschungen vorbereitet haben. Als eine der Ersten wurde Carmen Landwehr nach vorne gebeten, die die Schule Schrozberg mit ihrer Abordnung aus personaltechnischer Not rettete. Sie durfte eine der dritten Klassen übernehmen und lernte nach eigener Aussage in Schrozberg auch noch dazu, fühlte sie sich doch gut aufgehoben im Team mit den Kollegen Stefan Bax und Tobias Dänzer. Nachdem die Versorgung in Schrozberg wieder sichergestellt ist, kann sie sich nun auf einen heimatnäheren Einsatz freuen. Nach ihrem freiwilligen sozialen Jahr startet Lu-Sandra Sipos in eine Ausbildung zur Erzieherin. Sie unterstützte ein Jahr lang mit viel Herzblut in den Klassen der Grundschule. Ein weiterer Abschied, der glücklicherweise kein echter ist, wurde in Kurzform vollzogen: Die Referendarin der Sekundarstufe, Tabita Sabelmann, bleibt uns erhalten und wurde kurzerhand in der Reihe der Verabschiedungen willkommen geheißen. Nur mit viel Wehmut im pädagogischen Herz kann das Kollegium der Schule Schrozberg die Außenklasse der Konrad-Biesalski-Schule gehen lassen. Wie bedeutsam die Zusammenarbeit mit Nina Kroul und ihrem Team war, wurde manchem vielleicht erst deutlich, als das Ende nahte. In ihrem Akrostichon, in dem zu jedem Buchstaben des Schulnamens ein passender Begriff präsentiert wurde, zeigten die Kollegen der Schule Schrozberg, die die Erfahrung der engeren Zusammenarbeit machen durften, wie unkompliziert und gewinnbringend diese war. Humorvoll zeichnete zu guter Letzt Stefanie Korder das pädagogische Wirken von Pfarrer Leiberich nach. Deutlich wurde dabei, wie sehr ihn auch die Schule als Seelsorger und wohlwollenden Religionslehrer vermissen wird, der Realschulklassen mit seinen Erzählungen fesselte, zwar nicht immer seine Freude am Unterrichten hatte, aber für die Jugendlichen ein Segen war, indem er die Chancen auf eine gute Religionsnote stets durch seine Orientierung am Evangelium erhöhte. Leonard Cohens „Hallelujah“ wurde zur Würdigung seines schulischen Wirkens kurzerhand auf ihn umgedichtet. Was ihn ausmacht, wurde darin versucht zusammenzufassen: seine väterliche, gnädige und gütige Art, dass er manchmal auf Bildungsplan und Notenwahn pfiff, seine dichterische Begabung, dass er Kalendermacher, Steinesammler und Instaposter und einfach ein Improvisationstalent ist, der alle kennt und nun ganz neue Möglichkeiten hat. Wir wünschen ihm von Herzen viel Gesundheit und Gottes reichen Segen für seinen Ruhestand und sind froh, dass er ein Schrozberger bleibt.
An dieser Stelle verabschiedet sich die Schulgemeinschaft Schrozberg für die Sommerferienwochen von allen Schülern und Eltern und wünscht von Herzen erholsame und erlebnisreiche Ferien!
SH
(04.08.2026)