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Die vierten Klassen im Waldschulheim Kloster Schöntal

Am Montag, 27. April trafen sich die Klassen 4a und 4b an der Bushaltestelle in Schrozberg. Es war ein warmer Montagmorgen und alle waren sehr gespannt auf das Waldschulheim im Kloster Schöntal. Kurz darauf kam der geräumige Bus, da durften wir uns die besten Plätze aussuchen und uns von unseren leicht traurigen Eltern verabschieden. Auf der 45-minütigen Busfahrt lachten wir viel, denn wir erzählten uns eine Menge Witze. Als wir in Schöntal ankamen, sahen wir als erstes die Türme der großen Klosterkirche. Wir holten uns schnell unsere Koffer und gingen los. Die Koffer ratterten über das Pflaster. Vor dem Gebäude des Waldschulheims begrüßte uns der Leiter des Waldschulheims, Uli Oberhauser, sehr freundlich und erklärte uns, was uns als allernächstes erwarten würde: Betten beziehen, Besprechung im Seminarraum und natürlich das Mittagessen. Manche von uns hatten mit den großen weißen Bettbezügen zu kämpfen, aber wir hatten alle hilfsbereite Freunde, die uns halfen. Bei der anschließenden Besprechung konnte man sich für Workshops am Mittwoch anmelden. Schließlich gingen wir erstmal zum Mittagessen. Es gab Knödel, Pilzsoße und Salat und es hat sehr lecker geschmeckt. Nach ein wenig Freizeit auf dem schönen großen Gelände durften wir, wegen frechen Rehen, die Bäume anknabbern, Baumhülsen aus Karton basteln und anschließend bekamen wir eine Führung durch die ganze Klosteranlage. Wir waren auch in der riesigen und reich verzierten Klosterkirche. Dort gibt es mehrere Beichtstühle und Andi vom Waldschulheim hat uns viel Wissenswertes erklärt. Nach dem leckeren Abendessen hatten wir noch ein bisschen Freizeit, da fand wieder eine Mini-WM auf dem Fußballplatz statt. Das spielten wir meistens in der freien Zeit.  Es gab aber auch eine Tischtennisplatte, eine Torwand, eine riesige Schaukel und auch ein Klavier. Man durfte alles benutzen. Am ersten Abend fand die Nachtwanderung statt. Wir wanderten sehr steil den Berg hinauf. Endlich sahen wir die Grillstelle, wo wir unser Stockbrot brieten. Nach dem Essen bewarfen wir uns mit Gras und anderem, was so auf dem Boden herumlag und als wir genug hatten, wanderten wir in der Dunkelheit zurück zum Kloster (wobei unsere Begleiterinnen Frau Knoke, Frau Hartmann, Frau Oberndörfer und Frau Hohenlohe Mühe hatten, uns ruhig zu halten. Auch der Hinweis auf schlafende oder ruhebedürftige Einwohner von Schöntal ließ uns ziemlich kalt!).
Der nächste Tag begann mit einem leckeren Frühstück und anschließend wurden wir vom Bus in den Klosterwald gefahren. Uli Oberhauser erklärte: „Die 4a darf zuerst Waldspiele spielen und die 4b schafft zuerst im Wald. Später tauschen wir!“ Daraufhin durften wir ein Seilspiel spielen, in dem es darauf ankam, als Gruppe etwas zu schaffen. Anschließend ging es im Wald mit dem Vogelnestspiel weiter, bei dem man lernte, dass die Vögel, die ihr Nest nah an der Futterquelle bauen, die besten Überlebenschancen haben. Nach einem Vesper mit Brezeln, Äpfeln und Bananen ging es für uns an die Waldarbeit: Wir mussten eine Rückegasse freilegen mit großen Scheren und richtigen Sägen. Belohnt wurden wir mit einem reichhalten Mittagessen aus Fleischküchle und Kartoffelsalat im Wald. Die Stärkung war nötig, denn wir mussten nun in Gruppen mit Hilfe eines Kompasses und mit Aufgaben wie bei einer Schnitzeljagd wieder ins Kloster zurückfinden. Später hatten wir Freizeit und abends veranstalteten wir einen Spieleabend. Wir spielten „Armer alter schwarzer Kater“ und unser liebstes Blinzelspiel. Das ging so: Ein Kind stellte sich vor die Tür. Die anderen formten einen Kreis und Frau Hartmann zeigte wortlos auf ein Kind. Das war der „Mörder“. Jetzt riefen alle das Kind vor der Tür herein und es stellte sich in die Mitte des Kreises. Der „Mörder“ blinzelte jetzt alle Kinder nacheinander an und diese fielen um. Das Kind in der Mitte musste herausfinden, wer der Mörder ist. Außerdem spielten wir noch „Nachts im Museum“ und wir trugen uns im Gästebuch des Waldschulheims ein. Müde gingen wir nach dem Zähneputzen ins Bett. Besonders schön war dann auch der Schluss des Schullandheims: Als wir aufwachten, packten wir schnell unsere Sachen, zogen die Betten ab (das war einfacher als das Beziehen) und gingen dann frühstücken. Danach brachten wir unser Gepäck zum Abstellen unter die Treppe und putzten die Zimmer. Im Anschluss gab es dann noch ein tolles Erlebnis: Wir durften noch die von uns am ersten Tag „gebuchten“ Workshops besuchen. Es gab „Survivaltour“, „Pfeil und Bogen bauen“, „Lager bauen“ und „Backen“. Beim Backen buken wir Mini-Flammkuchen und Flachswickel. Der Teig dafür war schon vorbereitet, aber wir durften uns die Form völlig selbst überlegen. Ich machte ein Flammkuchenherz und einen Flachswickel-Vier-Flecht-Zopf.
Als auch die Survivaltour-Leute, die übrigens mit verbundenen Augen in den Wald gefahren wurden und wieder mit Hilfe von Kompass und einer Karte zurückfinden mussten, wohlbehalten wieder da waren, begannen wir mit dem letzten Mittagessen im Waldschulheim, beendeten es mit einem Eis und nun begann das Abschlusschaos: Von jeder Gruppe sollte noch ein Bild gemacht werden, einsame Schuhe suchten ihre Besitzer und der Küchendienst war auch noch nicht fertig, dabei sollte schon bald der Bus kommen. Nach einem letzten Danke an alle freundlichen Mitarbeiter des Waldschulheims zogen wir unser Gepäck durch die Klosteranlage zur Bushaltestelle und als auch alle gebauten Pfeile und Bogen verstaut waren, konnte die lustige Heimfahrt beginnen. Dort angekommen erwarteten uns unsere glücklichen Eltern mit einem kleinen Geschenk: Wir bekamen Kindersekt und Süßigkeitenspieße . Es war wirklich ein schönes Erlebnis!

Christian, Ida, Jakob, Lars, Lena H. und Frau Hartmann (Kl. 4a)

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Ich hatte ja mein Handgelenk gebrochen und fand es cool, dass ich trotzdem mitdurfte. Die Freizeit hat mir am besten gefallen. (Finn, 4b)
Die Nachtwanderung und die Freizeit waren am coolsten. (Angel, 4b)
Am besten haben mir die  Waldspiele gefallen und das Bäume fällen. (Susa, 4b)
Es war cool, dass wir eine Survivaltour gemacht haben. (Carolina und Nele, 4b)
Die Wanderung mit dem Kompass war toll. (Mila, 4b und Luis, 4b)
Es war schön, dass es eine Tischtennisplatte gab und dass wir so viele Sachen ausleihen konnten. (Lia, 4b)
Mir hat gefallen, dass wir Pfeil und Bogen gebaut haben. (Ella, 4b)
Am schönsten war, dass wir viel Freizeit hatten. (Alaya, 4b)
Es war ein schönes Schullandheim. Aber noch schöner ist es eben Zuhause zu sein. (Fynn, 4a)
Ich würde gerne nochmal ins Schullandheim fahren, es war eine tolle Zeit im Kloster Schöntal, es hat sehr sehr sehr Spaß gemacht. (Lena H., 4a)

 

(04.07.2026)

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