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Jugendliche und Geld: Überblick behalten

Jugendliche und Geld: Überblick behalten ist angesagt

Lesen, Schreiben und Rechnen. Wer aus der Schule ins Leben entlassen wird, sollte es beherrschen und diese Fähigkeiten sind daher Kern vieler Unterrichtsstunden. Doch mit dem Start ins Berufsleben sind noch ganz andere Kompetenzen gefragt. Der Umgang mit Geld ist da ganz wichtig. Die eigenen Finanzen im Blick und auch im Griff zu haben, kann sich lohnen und im wahrsten Sinne des Wortes auch bezahlt machen. Daher setzten sich die beiden achten Klassen der Realschule Schrozberg in der Methodenwoche mit diesem wichtigen Thema auseinander.

Viele Jugendliche oder junge Erwachsene sind überschuldet. Damit die Schülerinnen und Schüler der beiden achten Klassen der Realschule Schrozberg nicht in diese Falle geraten, war der Umgang mit Geld in der Methodenwoche nach den Herbstferien ein wichtiges Thema. Die Klassenlehrer Sascha Göller (8Ra) und Thomas Hötzel (8Rb) haben dazu wichtige Begriffe aus der Finanzwelt gemeinsam mit den Schülern im Unterricht erarbeitet. Am Dienstag, 7.11.2017 war mit Dominik Kalnbach von der Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim jemand mit einem Vortrag bei den beiden Klassen, der es wissen muss. Kalnbach ist Filialleiter der Sparkasse in Langenburg. Schnell kam er in seinem ansprechenden Vortrag auf den Kern jugendlicher Finanzprobleme. Ausgaben für Kleidung, Smartphone oder die Spielekonsole werden zwar zunächst noch durch das Taschengeld begrenzt. Aber spätestens mit  Beginn der Ausbildung stehen mehr Geldmittel zur Verfügung, die dann oft auch zu erhöhtem Konsum verleihten. Schließlich möchte man im jugendlichen Freundeskreis ja auch mal mit Markenprodukten gut ankommen. Gründe für die Jugendverschuldung sind daher der wachsende Konsumdruck, die gewachsene und schnelle Bereitschaft Geld auszugeben und der damit verbundene Mangel an Kenntnissen im Umgang mit Geld.
Muss es wirklich der teure Handyvertrag sein? Kann ich nicht einfach mal auf bestimmte Markenkleidung verzichten? Der kritische und hinterfragende Umgang beim Konsum ist wichtig. Jeder habe sich schonmal Geld geliehen, beispielsweise für das Pausenbrötchen beim Bäcker. Verschuldung ist zunächst nicht problematisch, Überschuldung aber schlimm.
Daher ist sei es wichtig, einfach mal die Rechnung oder schon vorher den Vertrag genauer anzuschauen. Einfach die ins Haus kommende Post öffnen und lesen, ist ebenso ein guter Tipp. Damit hat man schon eine gute Basis nicht in die Schuldenfalle zu geraten. Begriffe wie Privatinsolvenz, Dispokredit oder auch Zweck- und Vorsorgesparen standen damit im Mittelpunkt des Vortrags. Aber auch die aktuelle Zinssituation wurde durch Kalnbach angesprochen.

Der Vortrag endete mit einer Fragerunde. Die im Vorfeld im Unterricht erarbeiteten Fragen der Schüler drehten sich dann im Kern um Börse, Aktien und Geldanlagen.
DIE Schule Schrozberg bedankt sich ganz herzlich bei Herrn Dominik Kalnbach für seinen Vortrag.

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